In der Marina d'Arechi anzulegen bedeutet, dass Sie jetzt nur noch einen Steinwurf von einer Vielzahl an unglaublichen Naturschönheiten, archäologischen Stätten, Kulturorten und weltberühmten Touristenzielen. Diese Orte erreichen Sie von der Seeseite – eine garantiert atemberaubende Fahrt – aber .auch über Land, um die Geschichte und die Kultur der Region in vollen Zügen zu erleben.

Hier einige der wichtigsten Reiseziele in der Nähe der Marina.

Über das Meer in Richtung Norden

Vietri - 4 sm

Die Gemeinde ist vor allem für die typischen Keramiken bekannt, die u.a. zur architektonischen Dekorierung in der Altstadt eingesetzt wurden. Seit 1997 ist Vietri samt der benachbarten Amalfiküste UNESCO-Weltkulturerbe. Vietri besteht aus mehreren Ortsteilen und erstreckt sich von den Hängen der Monti Lattari bis hin an einen kleinen Golf. Im Streckenverlauf von der Marina di Vietri bis zur Divina Costiera reihen sich traumhafte und unberührte kleine Strände und Talkessel, die nur von Meeresseite erreichbar sind

Cetara - 5 sm

Ein malerisches Seedorf, am Fuße des Monte Falerio liegend mit einem Wachturm aus dem 16. Jahrhundert am Eingang des schmalen Hafens. Für ihre traditionsreichen Fischereiaktivitäten ist Cetara besonders bekannt – und zwar sowohl für die großen Thunfischfangstellen auf wochenlanger Reise über das Meer als auch für die Schleppnetzfischerei in den sog. „cianciole“ zum Fangen von Sardellen, die zur Zubereitung der typischen Würzsauce „Colatura“ verarbeitet werden.

Amalfi - 9 sm

Die antike Seerepublik Amalfi, gegründet in der Römerzeit, hatte bereits im 9. Jahrhundert ihre Blüte erreicht. 1343 wurde ein Großteil der Stadt durch ein Seebeben zerstört. Sie dürfen nicht versäumen den Dom, die Santa-Maria-a-Piazza-Kirche und den Sant'Andrea-Brunnen zu besuchen. Jedes Jahr Ende Mai / Anfang Juni wird eine historische Regatta der antiken Seerepubliken abgehalten. Aber nicht nur für seine künstlerischen und kulturellen Schönheiten, sondern auch für seine typischen Zitronen ist Amalfi weltbekannt.

Positano - 16 sm

Dieses zauberhafte Dorf liegt am Berghang und war schon in der Römerzeit ein sehr beliebtes Reiseziel, wie die archäologischen Funde einer Villa unter der Santa-Maria-Assunta-Kirche beweisen. Lange, spektakuläre und filmgeschichtlich relevante Treppen steigen hinab bis zum Strand und zu einem kleinen Hafen. Nach diesem charakteristischen Dorf wurde übrigens der Bademode-Trend „Positano“ benannt, der vor allem in den 1960er Jahren die italienische (und internationale) „Dolce vita“ kennzeichnete.

Punta Campanella - 22 sm

Dieses Meeresschutzgebiet ist mit bestimmten Vorsichtsmaßnahmen nur in den Arealen B und C schiffbar. Sie werden beim Anblick seiner überhängenden Felswände und des tiefblauen Meers einen atemberaubenden Moment erleben. Punta Campanella ist ideal für alle Trekking-Liebhaber und verbindet den Golf von Salerno mit der Halbinsel von Sorrent. Hier soll der Ulysses den Sirenen begegnet sein. Das Schutzgebiet blickt auf das Tyrrhenische Meer, wobei das einzige Landgebiet in Sicht die Insel Capri ist.

Capri - 26 sm

Bereits zur Zeit des römischen Kaisers Tiberius, der im östlichen Teil der Insel eine prachtvolle Villa errichten ließ, war Capri ein sehr exklusives Reiseziel. Diese Insel war schon bei den Altgriechen sehr beliebt und wird sogar in Vergils Aeneis erwähnt. Auf der Via Tragara spazieren gehen, sich in den kleinen Handwerkergeschäften und im klaren Wasser vor den Klippen eintauchen – das muss man alles mindestens einmal erleben. Und das ist der Grund, weshalb Italien als das „Bel Paese“ gilt.

Procida - 40 sm

Im Vergleich zum populären Ischia ist diese Insel ein richtiger Geheimtipp. Eine gewisse Berühmtheit erlangte sie wegen des Films „Der Postmann“ mit Massimo Troisi als Hauptdarsteller. Das zeitlose Fischerdorf Corricella müssen Sie unbedingt besichtigen. Die Küste besteht teils aus flachen Sandstränden, teils aus überhängenden Felswänden, die aufs Meer blicken. An den vielen natürlichen Buchten und Landzungen können sich alle Seefahrer erholen. Der Großteil der Küste gehört zum Meeresschutzgebiet „Regno di Nettuno“.

Ischia - 41 sm

Ischia ist eine der größten Phlegräischen Inseln mit einer Fläche von 46 qkm und 6 Gemeinden. Der Monte Epomeo, 788 mtr, ist die höchste Erhebung auf der Insel und somit bereits aus beträchtlicher Ferne sichtbar. Dank dieses Berges wird Ischia weitgehend von schweren Unwettern verschont. Aus der Vogelperspektive sieht die Insel fast eine Trapezform. Es gibt hier so viele Dinge zu sehen und zu unternehmen. Es ist deshalb empfehlenswert, sich diese mithilfe eines erfahrenen Fremdenführers zeigen zu lassen. Übrigens kommt „Ischia“ aus dem Griechischen und bedeutet „Töpferinsel“.

Ventotene und Santo Stefano - 66 sm

Die Inseln sind zusammen nur 3 km lang, haben aber so viel Sehenswertes zu bieten, dass ein Besuch unverzichtbar ist, wenn Sie als Seefahrer sowieso schon in der Nähe sind. Als besonders empfehlenswert gilt das Diving in einem Meer voller natürlicher und archäologischer Wunder aus der Römerzeit. Genauso wie Ventotene gehört Santo Stefano auch zu den Pontinischen Inseln. Sehenswert ist vor allem das bourbonische Gefängnis, das von der blühenden Natur der Insel umgeben ist. Ferdinand I. von Bourbon ließ erstmals 1700 das Gebiet bebauen.

Ponza, Palmarola und Zannone - 87 sm

Diese drei sehr nah aneinander liegenden Inseln zeichnen sich durch ihre historische und natürliche Relevanz aus. Klares Wasser, römische Architektur, Meeresschutzgebiete und die spektakulären Reeden, wo Sie nachts in einer traumhaften Atmosphäre verweilen können – das sind die (sogar für Promis und Royals) unwiderstehlichen Schönheiten, die Sie auf diesen Inseln erleben werden. Erwähnenswert auf Ponza sind die Grotte di Pilato, d.h. seebündige Höhlen aus der römischen Zeit.

Über das Meer in Richtung Süden

Agropoli - 19 sm

Südlich von Salerno treffen Sie als erstes auf den wundervollen Küstenort Agropoli. Umgeben von den großen Grünflächen des Parco Nazionale del Cilento, Vallo di Diano e Albumi sowie von kristallklarem Meerwasser. Agropoli ist eine geschichts- und kulinarisch traditionsreiche Ortschaft mit einer schönen Altstadt und dem beeindruckenden Anjou-Aragonesischen Schloss. Typisch für Agropoli sind die Pizzen, die Sie in Flechtkörben serviert bekommen. Zu einer der zahlreichen Naturschönheiten gehört die atemberaubende Bucht von Trentova, die nach der gegenüberstehenden Klippe benannt wurde.

Castellabate - 22 sm

Hier befindet sich der Eingang zum Parco Nazionale del Cilento, der vor allem wegen seiner Geschichte, Landschaften und Umwelt von großem Interesse ist. Die Altstadt des Dorfes, d.h. das Schloss („Castello“) des Abtes („Abate“) hat sich im Laufe der Jahrzehnte kaum verändert. Dort wurden sogar einige Filme gedreht, darunter der äußerst erfolgreiche Film „Willkommen im Süden“. Im weiteren Küstenverlauf treffen Sie auf die modern auffälligen Ortsteile Santa Maria und San Marco, ebenfalls sehr beliebte Reiseziele.

Punta Licosa - 23 sm

Der griechische Name dieser Ortschaft bedeutet „weiß“ – wie Leukosie, eine der Sirenen, denen Ulysses im Laufe seiner Reise begegnete. Mit Punta Licosa endet geografisch der Golf von Salerno. Licosa bietet nicht nur Landrundgänge in der Natur, sondern auch eine kleine gleichnamige Insel mit einem allen Seefahrern gewidmeten Lichtturm in der Mitte. Unter der Meeresfläche wohnen sogar einige Tierarten, die gewöhnlich am Korallenriff zu finden sind.

Acciaroli - 32 sm

Charakteristisch für Acciaroli sind ein ganz besonderer Hafen und wundervolle Strände. Sogar die hohe Bewertung des italienischen Umweltvereins Legambiente sowie die Verleihung der sog. „blauen Flagge“ sind eine Garantie für hohe Wasserqualität bzw. saubere Strände. Das Leben hier ist alles andere als hektisch und erweist sich als ideal für einen Erholungsaufenthalt. Dieses Seedorf gehört zur Gemeinde Pollica und liegt in der Nähe von Pioppi. In diesen kleinen Ortschaften soll die Mittelmeer-Diät entstanden sein.

Palinuro - 42 sm

Die wundervollen Landschaften von Palinuro zeichnen sich durch grüne Abhänge sowie durch die vielen seebündigen bzw. überfluteten Höhlen aus, die vor allem für Wassersport-Liebhaber sehr interessant sind. Zu den schönsten und zauberhaftesten Höhlen unter der Meeresfläche gehört die Grotta Azzurra, die größte Höhle, die man dort besichtigen kann. Besonders faszinierend ist das klare Wasser in dieser Höhle. Das Dorf trägt den Namen von Palinurus, dem sagenhaften Steuermann von Aineias.

Marina di Camerota - 52 sm

Mit diesem Marinedörfchen endet die Cilento-Küste. Sehr charakteristisch sind die Strände in der Umgebung, der gut ausgestattete Hafen und ein erholungs- und freizeitorientierter Lebensstil. Das Dorf verdankt seinen Namen Ferdinand I. von Bourbon. Eine seiner faszinierendsten Naturschönheiten ist Cala Bianca. Dieser Strand wurde wegen seines hellen Sandes so benannt („bianca“ bedeutet „weiß“), vermischt mit kleinen runden Steinchen. 2013 wurde Cala Bianca vom italienischen Umweltverein Legambiente zu einem der schönsten Strände Italiens erklärt.

Maratea - 67 sm

Maratea ist wie ein bunter Mosaik, ein Zusammenschluss aus mehreren, landschaftlich vielfältigen Ortsteilen, die einzigen in der Provinz Potenza, dem Meer zugewandt. Auf der einen Seite ragt der Monte Biagio empor, an dessen Spitze sich die berühmte Skulptur vom „Redentore“ („Erlöser“) befindet; auf der anderen Seite, auf einer gesamten Länge von 30 km, liegen zwischen traumhaften Stränden und überhängenden Felswänden mehrere kleine faszinierende Küstenorte. Ein unvergessliches Panorama! Es ist also kein Zufall, dass Maratea als „die Perle des Tyrrhenischen Meeres“ gilt.

Äolische Inseln - 112 sm

Die Inselgruppe gehört zur Provinz Messina und besteht aus Stromboli, Panarea, Salina, Lipari, Vulcano sowie den etwas abgelegenen Alicudi und Filicudi. Sie tragen den Namen von Äolus, Gott des Windes, der in der Lage gewesen sein soll, das Wetter von Lipari vorherzusagen, indem er die Form der Wolken beobachtet hat. Deswegen wurde er sehr von den Einwohnern der Insel (größtenteils Fischern) verehrt. Diese Inseln sind ein Muss für all diejenigen, die das Meer lieben – unabhängig vom Alter.

Tropea - 127 sm

Eine Legende besagt, dass Herkules selbst das Zentrum dieses Dorfs in der Provinz Vibo Valentia gegründet hat, als er aus Spanien zurückkam. Um den Schutz des kalabrischen Dorfes kümmert sich zurzeit der Verein Unesco Tropea-Costa degli Dèi. Tropea befindet sich auf einer hohen Landzunge aus Tuff, die mit ihren überhängenden Felswänden direkt auf das typisch klare Meer blickt. Nicht nur für seine unberührten Naturschönheiten, sondern auch für seine kulinarische Tradition ist Tropea weltbekannt – vor allem für seine roten Zwiebeln.

Über Land

Ravello - 29 km

Die Küste, an der Ravello liegt, ist vor allem für ihre wundervollen Landschaften weltbekannt. Es befinden sich dort jede Menge touristische Einrichtungen. Dieses Gebiet wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und war in der Vergangenheit Treffpunkt vieler Persönlichkeiten der Kunst, Literatur und Musik. Giuseppe Verdi und Arturo Toscanini waren so sehr von der Aussicht auf die Divina Costiera angetan, dass sie sogar über längeren Zeitraum gastierten.

Paestum - 32 km

Eine antike Stadt der Magna Graecia, von den ursprünglichen Gründern Poseidonia benannt, nach dem griechischen Meeresgott benannt. Die Stadt ist heute noch von den alten griechischen Mauern umgeben. Der 500 v.Chr. errichtete Athenatempel ist einer der besterhaltenen Sehenswürdigkeiten Süditaliens. In jeder Ecke des Mauerrings um die Stadt befindet sich ein Symbol des antiken Paestums: vom Porta Sirena („Sirenentor“) und Porta Giustizia („Gerechtigkeitstor“) über das Porta Marina („Meerestor“) bis hin zum westlichen, fast komplett zerstörten Porta Aurea („goldenes Tor“).

Parco Nazionale del Cilento - 55 km

Dieser Nationalpark wurde erst 1991 gegründet und ist über 180.000 Hektar groß. Seit 1998 zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe wie auch einige archäologische Stätten in Paestum, Velia und Padula. Im Nationalpark sind ca. 1.800 Pflanzenarten und 25 Lebensräume mit über 600 Tierarten, darunter die einzigen Steinadler Italiens. 1997 wurde er zum Biosphärenreservat erklärt. 2010 wurde er zum ersten Geopark Italiens.

Pompeji und Ercolano - 40 km

Diese zwei Städte wurden 79 n.Chr. unter einer über 5 m dicken Schicht aus Asche und Lava begraben, bedingt durch den verheerenden Vulkanausbruch des Vesuvs. Alle Bewohner beider Städte kamen dabei ums Leben. Heute befindet sich hier eine der interessantesten archäologischen Stätten der Welt, die 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden. Besonders bekannt ist der sog. „Miglio d’oro“, d.h. ein Teil des Corso Resina in Ercolano, der jenseits der angrenzenden Villen nach Torre del Greco führt.

Neapel - 62 km

In dieser Stadt ist alles ein Kunstwerk mit einer langen historischen, kulinarischen, religiösen und kulturellen Tradition. Sehr charakteristisch ist auch der faszinierende und überall zu riechende Duft des Golfs von Neapel sowie die typischen Spezialitäten der Stadt, die die verschiedensten Reiserouten für jeden Geschmack anbieten. Bemerkenswert sind die sehr beliebten Weihnachtsmärkte in der Altstadt mit wundervollen handwerklich angefertigten Krippen sowie die unterirdischen Gänge von „Napoli sotterranea“, durch die Sie die „alte“ Stadt besichtigen können. Neapel ist ein Muss für all diejenigen, die die authentische Seite Süditaliens erleben möchten.
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